Unsere Grundsätze

 

Konzept

Durch die Kooperation mit Schulen ergänzt die kirchliche Jugendarbeit mit ihrem Engagement einen wichtigen Teil im Bildungs- und Erziehungsauftrag für Kinder und Jugendliche. Somit ist die Arbeit für und mit Schüler*innen ein ausdrücklicher Schwerpunkt in der kirchlichen Jugendarbeit der Erzdiözese Freiburg.
 
Auch hier ist es notwendig, jungen Menschen Orientierungs- und Erlebnisräume zu schaffen, in denen sie sich mit den Fragen des Lebens beschäftigen können. Und dies unabhängig ihrer religiösen Herkunft.
 
Neben den Angeboten der Fach- und Servicestelle Jugend und Schule werden an einigen Schwerpunktorten im Diözesangebiet unterschiedliche Veranstaltungsformen für Schüler*innen angeboten. Die konkreten Angebote des Jugendpastoralen Teams Odenwald-Tauber finden Sie auf dieser Seite.
 
Diese Angebote richten sich an Schulen der Kirchengemeinde Lauda, An Tauber und Main, Bauland-Odenwald und Mosbach-Neckarelz (Neckar-Odenwald-Kreis und Main-Tauber-Kreis).
  
Jugendreferentin St.Maria Mosbach-Neckarelz / Arbeitsbereich Schule
 

Standarts

Unsere Arbeit hat den Anspruch, den uns anvertrauten Menschen etwas zuzutrauen, sie herauszufordern, ihre Stärken zu fördern und sie in diesem Prozess zu begleiten. Wir ermöglichen ihnen die Begegnung mit sich selbst und ihren Mitmenschen. Dadurch bestärken wir jede Einzelne und jeden Einzelnen ihre oder seine unverwechselbare Persönlichkeit auszubilden. Ziel unserer Arbeit sind nicht schnelle Ergebnisse, sondern die Möglichkeit der intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem eigenen Tun. Im Sinne des Spruchs "Am Ende eines Tages sollen Deine Füße dreckig, Deine Haare zerzaust und Deine Augen leuchtend sein" leben wir Bildung mit Kopf, Herz und Hand, um unsere Begeisterung an der Arbeit auf unsere Teilnehmenden zu übertragen.
 
Die im Folgenden genannten Kriterien sind dabei immer gleichzeitig Anspruch an uns selbst, als auch die Grundlage unserer Arbeit mit unseren Teilnehmenden:
 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Art. 1 GG) und „alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ (Art. 3 GG). Wir setzen uns daher für einen unterschiedslosen, gleichberechtigten Umgang miteinander ein.
 

Wir sehen alle Menschen als Expert*innen in eigener Sache. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch seine eigenen Fähigkeiten und Talente besitzt. Deshalb ist es unser Ziel diese ans Licht zu bringen und zu fördern.
 

Gleichzeitig wollen wir einen geschützten Rahmen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Angebote gewährleisten. Daher treten wir für ein respektvolles Miteinander und Sozialverhalten ein.
 

Wir nehmen junge Menschen ernst. Daher richten wir unser Handeln und die Themen an ihren Interessen und ihrer Situation aus. Ziel ist es einen Mehrwert für die Jugendlichen zu schaffen.
 

Unser Angebot richtet sich an alle Menschen unabhängig von ihrer Konfession, Religion oder sonstigen Kriterien. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns.
 

Freiwillige Entscheidungen erhöhen die Motivation. Wir verstehen unsere Arbeit als Angebot, das junge Menschen annehmen können. Freiwillig getroffene Entscheidungen sind für uns verbindlich.
 

Transparentes Entscheiden und Handeln würdigt und wertschätzt Andere. Wir treffen nachvollziehbare Entscheidungen. Wir äußern ehrlich und respektvoll unsere Eindrücke.
 

Menschen wachsen an Zutrauen und Verantwortung. Wir befähigen zur Selbstverantwortung und treten für Andere und uns selbst ein.
 

Übung macht den Meister. Unsere Angebote bieten Freiräume sich auszuprobieren und aus Fehlern und Erfolgen zu lernen. Die Qualität liegt im Lernerfolg.
 

Gruppenarbeit lebt von Dynamik. Wir schätzen und achten die Bedürfnisse der Anderen und reagieren daher flexibel auf Veränderungen. Unsere Angebote sind somit flexibel, Standardprogramme gibt es nicht.
 

Wir lernen und pflegen demokratisches Handeln. Wir ermöglichen den Dialog und begreifen andere Meinungen als Bereicherung. Ziel ist die gemeinsame Gestaltung unseres Angebotes.
 
 

Gemeinsam sind wir stark. Die oder der Einzelne wächst in der Sicherheit des Teams. Wir nutzen den Mehrwert an verschiedenen Kompetenzen in einer Gruppe und bringen gleichzeitig unsere eigenen Fähigkeiten ein.
 

Freiheit und Selbstbestimmung sind durch das Deutsche Grundgesetz oberstes Gut. Die Freiheit des Einzelnen endet an der Grenze der Anderen. Wir achten und schützen aktiv die Grenzen der Anderen, sowie unsere eigenen.
 

Sich selbst im eigenen Handeln und Auftreten zu reflektieren, stärkt vorhandene Kompetenzen und regt Entwicklungsprozesse an. Wir fördern und fordern ein (selbst-) kritisches und ressourcenorientiertes Handeln. Wir sind bereit Rückmeldung zu geben und anzunehmen.