FSJ / BFD
Zielsetzung
Das Freiwillige Soziale Jahr bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln und Kirche aktiv mitzugestalten. Durch vielfältige Einblicke in verschiedene kirchliche Arbeitsbereiche erhalten die Freiwilligen die Möglichkeit eine eigene Berufsperspektive im System Kirche oder darüber hinaus zu entwickeln. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt: Es geht um Begegnung, Beziehungsarbeit und gelebte Werte, nicht nur um kirchliche Traditionen. Das FSJ in der Kirche verbindet sinnvolles soziales Engagement mit moderner Jugendarbeit und einem neuen, lebensnahen Bild von Kirche mit Mehrwert für die Freiwilligen und die Pfarrei.
Konkrete Aufgabenbereiche
- Außerschulische Bildung (Mitarbeit bei den Angeboten Echt Klasse, Projekt Wiese und Mobbingprävention)
- Mitarbeit beim Grundkurs für angehende Gruppenleitungen
- Planung und Durchführung von Gruppenstunden, Jugendtreffs, offenen Angeboten
- Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung von Kommunion und Firmung (inhaltlich, organisatorisch, kreativ)
- Freizeitangebote (z. B. Jugendwochenenden, Hüttenfreizeiten, …)
- Mitarbeit bei Jugendgottesdiensten (mit Gestaltungsspielraum für Musik, Texte, Methoden)
- Schulnahe Arbeit (AGs, Pausenangebote, Schulgottesdienste, Kooperation mit SMV oder Lehrer:innen)
- Begleitung und Stärkung von Ehrenamtlichen
- Medien- und Öffentlichkeitsarbeit: Social Media (z. B. Instagram, TikTok), Homepage
- Entwicklung eigener Projekte
- Beteiligung an regionalen Events (72h Aktion, Rom Wallfahrt, Walldürn Wallfahrt, …)
- Unterstützung in der Begleitung der Jugendverbandsarbeit
- Unterstützung bei der Organisation von Pfarrfesten, Veranstaltungen, …
- Unterstützung im Pfarrbüro (z. B. Flyer, Plakate, Newsletter)
- Teilnahme an Teamtreffen, pastoralen Konferenzen, …
- Unterstützung der Arbeit in Kindergärten
- …
Zeitliche Aufteilung 70 % Jugendarbeit zu 30 % ergänzende pastorale Aufgaben
Kann je nach Erwartungen, Kompetenzen und Zielen der Freiwilligen vor Ort in Absprache mit der Anleitung angepasst werden.
Für die Freiwilligen:
- Klarheit über berufliche Interessen und Begabungen
- Selbstbewusstsein durch echte Verantwortung
- Entfaltung von Kreativität und Gestaltungskraft
- Spirituelle Erfahrung
- Praktische Erfahrung in pädagogischer und pastoraler Arbeit
- Aufbau von Kompetenzen für soziale, theologische oder kreative Studiengänge (z. B. Soziale Arbeit, Religionspädagogik, Lehramt, Mediengestaltung)
- Erwerb der Juleica (Jugendleiter:innencard) möglich
- Anerkennung als Praxiserfahrung bei Studiengängen im sozialen oder theologischen Bereich
- 25 Seminartage (z. B. zu Kommunikation, Konfliktlösung, Identitätsentwicklung, Glaube & Zweifel)
- Pädagogische Begleitung, individuelle Reflexions- und Orientierungsgespräche
Für die Pfarrei:
- Gewinnung von jungen, engagierten Personen zur aktiven Mitarbeit
- Verstärkung und Verjüngung der Jugendarbeit
- Sichtbarkeit durch moderne Öffentlichkeitsarbeit
- Innovationsimpulse durch andere Perspektive
- Nachwuchsförderung: mögliche spätere ehrenamtliche oder hauptamtliche Mitarbeit
- Beziehungsarbeit
- Stärkung der Position der Pfarrei als attraktiver Lern- und Lebensort für junge Menschen
Träger
Caritas
Einsatzort
Einsatzort
Je eine oder mehrere 100% FSJ-Stellen in den Pfarreien BCH, MOS, TBB, Lauda
Einsatzdauer
Einsatzdauer
12 Monate (ggf. verlängerbar auf 18 Monate)
Arbeitszeit
Arbeitszeit
39,5 Stunden pro Woche
Urlaub
Urlaub
26 Tage
Anleitung
Anleitung
Vor Ort durch Jugendreferent:in (wenn die Situation es erfordert, kann die Anleitung auch bei einer anderen Person verortet sein), sowie Caritas
Vergütung
Vergütung
Maximal nach den Vorgaben des FSJ-Dienstes
Unterkunft
Unterkunft
Keine Unterkunft gestellt
Zielgruppe
Zielgruppe
Junge Erwachsene nach dem Schulabschluss, offen für Kirche & Engagement
- Interesse an kirchlicher, sozialer oder pädagogischer Arbeit
- Bereitschaft zur Mitarbeit in einer christlich geprägten Organisation
- Offenheit für neue Erfahrungen und Begegnungen
- Teamfähigkeit, Kreativität, Eigeninitiative
- Zugehörigkeit zur Kirche ist wünschenswert, aber nicht Bedingung
- Mindestalter: 18 Jahre vorteilhaft aber nicht Bedingungung
Jede:r Freiwillige hat eine konkrete Ansprechperson als Anleitung. Deren Anspruch ist eine wertschätzende, unterstützende, regelmäßige und qualitativ hochwertige Begleitung, durch die die Freiwilligen gefordert und gefördert werden. Die Anleitung der FSJler:innen sollte auf Augenhöhe erfolgen und ihre Persönlichkeit sowie Stärken ernst nehmen. Klare Aufgaben, echte Verantwortung und Raum für eigene Ideen fördern Motivation und Selbstwirksamkeit. Regelmäßige Reflexionsgespräche und Feedback bieten Orientierung und Entwicklungsmöglichkeiten. Eine verlässliche Begleitung durch feste Ansprechpersonen sorgt für Sicherheit und Vertrauen. Gleichzeitig werden die Freiwilligen ermutigt, sich auszuprobieren, kreative Impulse einzubringen und über sich hinauszuwachsen. Die Anleitung achtet darauf, dass die Aufgaben ausgewogen sind und die FSJler keine „Lückenbüßer“ werden.



