Verdacht - was ist zu tun?

 

Du hast eine Beobachtung gemacht, eine Vermutung oder jemand hat sich dir anvertraut und du fragst dich, was du nun tun sollst?
 
Unterstützung kannst du dir an unterschiedlichen Stellen holen:

Miriam Walther

Jugendreferentin Mosbach-Buchen
Ansprechperson für den Bereich Prävention gegen sexualisierte Gewalt
Mobil: 0178 8780078 
 
 
Claire Stoldt
Präventionsfachkraft im Seelsorgeamt Freiburg

Telefon: 0761 5144-174

                               Mobil: Threema ID: 57FAZ33U
                               Mobil: 0176-15144174

Angelika Musella

Diözesane Beauftragte zur Prüfung des Vorwurfs von sexuellem Missbrauch Minderjähriger
Telefon: 0761 703980
beauftragte@musella-collegen.de
 

 

Caritasverband Anlaufstelle gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

Hettinger Str. 2 , 74722 Buchen
Tel: 06281-3255-0
www.caritas-nok.de/  oder info@caritas-nok.de


Caritasverband Anlaufstelle gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

Amthausstraße 10 74821 Mosbach
Tel: 06261-9201-0
www.caritas-nok.de/ oder info@caritas-nok.de


Caritasverband Kontaktstelle gegen sexuelle Gewalt

Schloßplatz 6, 97991 Tauberbischofsheim
Tel: 09341-922024
www.caritas-tbb.de oder kgsg@caritas-tbb.de


Caritasverband Anlaufstelle gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

Adolf-Kolping-Str. 29, 74731 Walldürn
Tel: 06282-929304
www.caritas-nok.de/  oder info@caritas-nok.de

 

N.I.N.A
Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zur sexuellen Gewalt an Jungen und Mädchen
Tel: 01805/123465 oder www.nina-info.de
 
Wendepunkt Freiburg e.V.
Beratungs- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen
www.wendepunkt-freiburg.de

Wildwasser und FrauenNotruf Karlsruhe e.V.
Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen
www.wildwasser-frauennotruf.de
Tel: 0721 859173  oder E-Mail: info@wildwasser-frauennotruf.de

Wildwasser Würzburg e.V
Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen
Tel: 0931 – 13287
E-Mail: info@wildwasserwuerzburg.de

Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen e.V. in Mannheim
www.maedchennotruf.de
 

In der Erklärung zum grenzachtenden Umgang mit dem Verhaltenskodex für die kirchliche Jugendarbeit ist auch ein Handlungsleitfaden für Ehrenamtliche zu finden. Dort werden folgende Schritte empfohlen:
 
  •     Bewahre Ruhe und handle besonnen!
  •     Kümmere dich um das Wohl der/des Betroffenen. Der Schutz der/des Betroffenen steht immer an erster Stelle.
  •     Zuhören, ernst nehmen, nicht nach Details fragen.
  •     Nicht versprechen, das Erzählte keinem zu sagen.
  •     Betroffene*n keinesfalls ängstigen oder Vorverurteilungen aussprechen. –Vermeiden Sie falsche Verdächtigungen.
  •     Betroffene*n dafür loben, dass er*sie so mutig ist und sich Ihnen anvertraut hat.
  •     Betroffene*n ermutigen, über seine*ihre Erlebnisse, Gefühle und Nöte zu sprechen – Schaffung einer Situation, in der er*sie über die Erlebnisse sprechen kann.
  •     Sorgfältig dokumentieren.
  •     Eventuell erster Austausch mit einer Person deines Vertrauens.
  •     Kontaktaufnahme zu einer hauptberuflichen Person, einer Ansprechperson der KJA, einer Fachberatungsstelle.
  •     Verantwortung an die hauptberufliche Person abgeben.
  •     Keine Entscheidungen über den Kopf des/der Betroffenen treffen! Weitere Schritte mit dem/der Betroffenen besprechen.
  •     Keinesfalls die/den Beschuldigte*n konfrontieren!
  •     Keinesfalls gutgemeinte „Maßnahmen der Mediation“ / gemeinsame Gespräche mit betroffener und beschuldigter Person einleiten!
  •     Hole Dir Hilfe und Unterstützung
  •     Namen des Opfers nicht öffentlich machen
  •     Deine Aufgabe ist nicht, einen Verdacht kriminalistisch abzuklären!